Claude Villaret In Lausanne geboren, studierte Claude Villaret Klavier und Dirigieren in der Schweiz, Deutschland und Italien. Beeinflusst wurde er in dieser Phase von Sergiu Celibidache und Bernard Haitink, der ihn einlud, seine Arbeit mit den Berliner Philharmonikern und dem Gustav Mahler Orchester zu begleiten. Nach seinem Studium widmete er sich vorerst einer Karriere als Solist. Er lebte einige Jahre in Argentinien, wo er 1990 das Jugendorchester Lateinamerika gründete, das er im berühmten Teatro Colon in Buenos Aires leitete. Zurück in Europa gewann er 1994 den Dirigierwettbewerb der Akademie Biel und wurde in der Folge von der Kammerphilharmonie Budweis als Gastdirigent eingeladen.
Seitdem dirigierte und dirigiert Claude Villaret in Musikzentren wie Mailand, Zürich, Prag, Salzburg, Sao Paolo, Buenos Aires, Athen und Genf zahlreiche Orchester. |
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Beispiele sind:
Von 2002 bis 2005 war Claude Villaret ständiger Gastdirigent des Orquesta Sinfonica UNT de Tucuman (Argentinien) sowie von 2000 bis 2006 der Sinfônica Nacional (Brasilien). Seit Dezember 2005 ist er Principal guest conductor des Thailand Philharmonic Orchestra. 2004 wurde er als Chefdirigent des Thurgauer Kammerorchesters gewählt.
Claude Villaret ist auch als Operndirigent sowie im Bereich der Musik des 20. Jahrhunderts aktiv und hat zahlreiche Opern-, Erst- und Uraufführungen im In- und Ausland geleitet. Als Gastdozent im Fach Dirigieren wird er regelmässig nach Deutschland, Argentinien und Brasilien eingeladen. Er konzertierte und konzertiert in wichtigen Konzertsälen wie der Tonhalle Zürich, dem Teatro Colon in Buenos Aires, der Smetana Hall in Prag, dem Megaron in Athen mit weltberühmten Solisten wie Francisco Araiza und Dimitris Sgouros. |